Erfahrungsbericht über die Faszienrolle AchillX


Seit letzter Woche habe ich das Modell "AchillX" der Firma Relaxroll zum Faszientraining im Einsatz. Das Teil ist eine gute Ergänzung zur großen Variante der Schaumstoffrolle (Blackroll). Mich spricht vor allem die Handlichkeit an. Die AchillX kann man locker mal in der Sporttasche oder im Rucksack verstauen, wenn man zum Krafttraining geht, sich auf Reisen befindet, oder sonst wohin seine Folterwerkzeug...e mitschleppen will. Bei der großen Blackroll hat man immer gleich die ganze Tasche ausgefüllt, wenn man diese transportieren möchte.
Dank dem Fliegengewicht von 54g (Küchenwaage lässt mal wieder für sportliche Zwecke grüßen), ist diese minimalistische Faszienrolle sicher auch für Freunde von Etappenläufen (oder Trekkingtouren) sehr interessant, um zwischen den Tagestouren für die notwendige Lockerung zu sorgen.
Man sollte beim Einsatz der AchillX allerdings zum Fortgeschrittenenkreis im Faszientraining zählen, da sie ziemlich hart und bei weitem nicht so „weich“ ist, wie die Standardblackroll. Super finde ich die Kerbe an der Seite, der eigentliche Clou dieser Rolle, mit der man richtig Feuer auf die Achillissehen geben kann - daher wohl auch der Name AchillX. Gerade die Achillessehne ist dank unserer Zivilisationskrankheiten bekanntlich oft verkürzt, schlecht durchblutet oder verklebt. Von daher bewerte ich diese Funktion als super Idee und eine gute Nische, welche die Firma Relaxroll da -im Gegensatz zu den anderen Herstellern- bedient. Auch die gewölbte Form der Rolle ist eine gute Innovation, denn sie erlaubt es dem Benutzer, die Faszien großflächiger durchzukneten.
Ob man das Teil nun unbedingt braucht, wenn man wie ich schon im Besitz einer Blackroll ist, sei mal dahingestellt - ich habe den Kauf allerdings allein aus Gründen des Gewichts und der guten Verstaubarkeit definitiv nicht bereut. Zudem finde ich 20€ einen vertretbaren Preis für dieses innovative Modell unter den Faszienrollen, wenn man die Kosten für vergleichbare Modelle betrachtet.